Kleine Geschichten die wir auf unserer Reise erlebt haben
und die zum Schmunzeln und Nachdenken anregen.
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Touristenwarnung
(USA): "Warnung an alle Touristen: Lachen sie nicht über
die Einheimischen! |
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Kinderarbeit (ECUADOR): Sag: "Ja
zum Leben, Ja zur Schulbildung und Nein zum Kinderarbeit"
Die Kampagnen scheinen zu fruchten, denn in ganz Cuenca haben wir
keine. Kinderschuhputzer oder andere arbeitende Kinder gesehen. (Wie
wir später aber feststellen mußten ist die Botschaft aber leider noch
nicht bis in die Hauptstadt Quito vorgedrungen!) |
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Gefahr erkannt, Gefahr gebannt (PERU):
Anscheinend hat die peruanische Tourismusbehörde bereits erkannt,
daß der sogenannte "Gringo Rabatt" keine Seltenheit ist. In einer
Aufklärungskampagne werden die Peruaner aufgefordert von den Touristen
den "korrekten Preis zu verlangen" und die "Touristen nicht zu überfallen".
In den Touristenzentren scheint die Kampagne schon zu fruchten, denn
die Peruaner in Puno, Cusco und Huarz waren wesentlich freundlicher
und ehrlicher als in den restlichen peruanischen Anden. |
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Mal eben kurz Energie auftanken!
(PERU): Die kleine Wohnsiedlung im Stromkraftwerk unterhalb
des Cañon del Pato wirkt mit den netten kleinen Häusern und den
Palmen wie eine kleine Feriensiedlung. Vielleicht ist das Ganze
hier ja ein Versuchsprojekt des peruanischen Tourismusverbandes
unter dem Motto: "Mal eben kurz Energie auftanken"!
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Cuidado Hombres Trabajando!
(BOLIVIEN):
Achtung Männer beim Arbeiten!!!
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"Haga un Cambio" (URUGUAY): "Mache einen
Wechsel!" und mache, anstatt die Tiere mit dem Gewehr zu erschießen,
lieber ein paar Schnappschüsse mit deiner Kamera von ihnen.
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Katzenklo (ARGENTINIEN): Auf einem freien
Campingplatz im Nahuel Huapi Nationalpark haben wir dieses nette Schild
gefunden, auf dem die Besucher aufgefordert werden von den Katzen
zu lernen und so wie diese ein 20cm tiefes Loch zu scharren um darin
ihre Exkremente samt Toilettenpapier zu verscharren. Ein kurzer Blick
um die Ecke überzeugte uns jedoch davon, daß die Lektion der Katzen
nicht ganz so wie erhofft in die Tat umgesetzt worden ist, da überall
kleine Häufchen und Toilettenpapier zu sehen sind. Wir vermuten, daß
die Katzen den Argentiniern vorenthalten haben wie man sich mal schnell
ein paar Krallen wachsen lassen kann, um die 20cm tiefen Toilettenmulden
zu graben. |
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Die besten Früchte (CHILE): Die
besten Früchte sind immer die, die nicht, oder nur schwer zu erreichen
sind. Doch als richtiges Schleckermaul nimmt man natürlich alle nur
erdenklichen Mühen auf sich, um an die besten Blättchen zu kommen,
und so kletterte diese Ziege kurzerhand in einen Baum. |
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Heilige Kühe!!! (INDIEN): Kühe gelten
in Indien zwar als heilig, doch leider benehmen sie sich oftmals nicht
ganz so heilig. Statt auf saftig grünen Wiesen zu weiden durchstöbern
sie lieber den Grossstadtmüll nach Essensresten. Geht man mit ein
paar Bananen an einer Kuh vorbei ohne ihr davon etwas abzugeben,
kann es passieren, dass sie einen mit ihren Hörnern attakiert, wie
es uns mehrmals in Rishikes passiert ist! |
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Freud und Leid (INDIEN): Am beeindruckensden
am Ganges war für uns die unglaubliche Tierwelt und am erschreckensden
all die Leichen, die die Inder in ihren heiligen Fluss werfen. Gerade
die vielen Reiher nutzten die Leichen oft als treibende Inseln... |
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Zeit ?! (LADAKH): In Ladakh
gibt es eine Geschichte von einer norwegischen Wissenschaftlerin
in der sich eine Frau ueber ihre Schwester beklagt: "Meine
Schwesterlebt jetzt in Leh und hat all die neumodischen Gewraete,
die so viel Zeit ersparen: einen Herd, eine elektrische Heizung,
eine Waschmaschine, ein Auto und ein Telefon. Doch wenn ich sie
mal besuchen komme hat sie keine Zeit um sich mit mir mal zu unterhalten
...."
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Respekt??? (LADAKH): Der Buddhismus
ist eine Religion, die die Anwendung von Gewalt prinzipiell ablehnt.
So verlassen viele Mönche ihre Kammer in den Sommermonaten kaum nur
um zu verhindern, daß sie kein Insekt unabsichtlich töten. Dementsprechend
habe ich es auch als ein massives Zeichen von Intoleranz gesehen,
als ich eine paar Indische (vermutlich Hinduistische) Soldaten sah,
die mit ihren Gewehren durch den Gebetsraum eines Klosters stolzierten! |
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Bewaffnete Moenche (LADAKH, NORDINDIEN):
Vielleicht inspiriert von den bewaffneten Soldaten, die den Gebetsraum
besuchten, kaufte sich dieser buddhistische Novize eine Wasserpistole,
die er während des Klosterfestival von Phyang stolz mit sich trug! |
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Ladakh (NORDINDIEN): Besucht man Ladakh
wird man stets mit zwei Welten konfrontiert. Auf der einen Seite die
Ladakhis mit ihrer uralten Kultur, und auf der anderen Seite die Touristen
mit ihrer westlichen Kultur (um nicht zu sagen Konsumterror). 1974
wurde Ladakh von der indischen Regierung für den Tourismus geöffnet
und seitdem strömen von Jahr zu Jahr immer mehr westliche Touristen
in die Bergwelt. Die ökologischen und soziologischen Veränderungen
sind kaum zu übersehen. Besonders bewundernswert fand ich immer wieder
mit welchem Gleichmut die Ladakhis die Veränderung ihrer Heimat und
ihrer Kultur hinnehmen. Lediglich viele "Westler" regen sich über
die Zerstörung von Natur und Kultur durch Industrialisierung, und
Massentourismus auf (obwohl sie doch selbst ein Teil dessen sind).
Auch für mich waren die Touristenmassen, nach den ruhigen Zeiten in
Iran und Pakistan, wie ein kleiner Schock. Es ist wirklich unglaublich
wenn man sieht, wie eine Gruppe Japaner einem Ladakhi, der, friedlich
seine Gebetsmühle drehend, betend auf dem Treppenabsatz vor seinem
Haus sitzt, mit Kameras mit riesigen Zoomobjektiven aus etwas einem
Meter Entfernung mitten ins Gesicht blitzt. Anstatt verärgert zu reagieren,
betet der Ladakhi jedoch ohne irgendeine Reaktion einfach weiter.
Obwohl ich stets ein Freund von Veränderung bin befürchte ich doch
fast, daß man in 20- 30 Jahren kaum mehr die Möglichkeit haben wird,
einen traditionell gekleideten Ladakhi mit Gebetsmühle anzutreffen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Tourismusgebieten dieser Welt haben
die Ladakhis jedoch das Glück, daß sich der Touristenanstrom auf die
Monate Juni bis August beschränkt. Den Rest des Jahres und insbesondere
den Winter haben sie dann wieder für sich. So haben sie genug Zeit,
sich von den "Wirren" des Sommers zu erholen und sich um ihre Familien
und ihre Traditionen zu kümmern. |
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Kindermuellkongress (Pakistan):
Eine Aktion um die Umwelt sauber zu halten. Leider gab es in dem
ganzen Ort kein einzigen Mülleimer. Aber wir haben uns mit unserem
grünen Punkt auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. |
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Friedenstauben (IRAN): Vielleicht ist es
auch nur eine Propaganda der Regierung, aber den Menschen spricht
es aus dem Herzen. |
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Zementmischmaschine (AEGYTEN):
Auch so kann man seine Zement mischen: Einer schaufelt und die andweren
ziehen alle an einem an der Schaufel befestigtem Seil um den Schaufelnden
zu unterstützen. Eine Methode mit der in Indien uebrigens Ganze Lkw's
mit Schotter beladen werden. |
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Frohe Weihnachten (SYRIEN): Dank Nokia
haben auch wir einen Weihnachtsbaum. Wir finden es immer wieder erschreckend
dass selbst in so armen Ländern wie Syrien der Handyboom so eingeschlagen
hat. |
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Krieg kennt keine Grenzen (TUERKEI): Das
ist der Grundriss der ODTÜ (Meddle East Technical University) in Ankara.
Sie wurde 1963 mit starker Unterstützung der USA erbaut. Unschwer
zu erkennen ist, daß sie die Form einer Pistole hat. Der Lauf Zeigt
Richtung Russland. Schon unglaublich, daß sogar eine Universitaet
für den kalten Krieg mißbraucht wurde. |
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So eine Schweinerei (RUMAENIEN): Da dürfen
also die Schweine in Rumänien alleine durch die Lande ziehen. Habe
noch nie so glückliche Schweine gesehen. |
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Smogalarm auf der Donau (BULGARIEN):
Die Hafenanlagen von Swistov vormittags gegen 11:00 Uhr bei strahlend
blauem Himmel. Nebenan befindet sich ein großes Industriewerk. Wir
möchten gar nicht erst wissen, wie hoch der Prozentsatz der Lungenkranken
in dieser Stadt ist. Entfernung zum Ufer zwischen 500m und 1000m.
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Urzeitliche Siedlung (SERBIEN): In Lepenski
Vir hat man eine Urzeitliche Siedlung gefunden, die auf das Jahr 5000
v.Chr. datiert wir. Man nimmt an, das damals etwa 2500 Menschen in
diesem Ort an der Donau gelebt haben. Eine Größenordnung, die heute
vergleichbar ist mit New York oder London. Erstaunlich, dass es zu
einer Zeit, zu der man bei uns gerade mal die Keule erfunden hatte,
hier schon eine so weit entwickelte Kultur gab. Beim Bau der Schleuse
Đjerdap I wurden der Ausgrabungsort kurzerhand einige Meter weiter
nach oben verlegt. (das Bild ist übrigens eine schwarz-weiss Aufnahme
von der Orginal Ausgrabungsstaette aus dem Museum) |
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Feud und Leid (SERBIEN): In
Novi Sad liegt ein Strandbad mit Allem, was man sich als Tourist so
wünschen kann (Discos, Bars, ...), direkt neben den Resten einer im
Krieg zerstörten Brücke. Freud und Leid liegen oft eng beieinander
... |
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Brot brechen (SERBIEN): In Bogojevo lernten wir einen
sehr schönen alten serbischen Brauch kennen. Ein grosses Fladenbrot
wird durch dir Runde gereicht. Jeder egal welcher Religion er angehört
bricht sich ein Stück Brot ab, tunkt es in Salz, bekreuzigt sich (chrisdtliche
Religionen) und ißt es. Schade daß man sich an diesen Brauch Mitte
der 90er Jahre nicht erinnert hat. Vielleicht wäre der Krieg dann
vermeidbar gewesen. |
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Der ehemalige Ostblock und der liebe Müll ... |
Ungarn ist ein wunderschönes land mit sehr vielen netten
Menschen. Warum Sie aber ihren Müll einfach in die Landschaft schmeissen
weiss vermutlich keiner. |
Das sind übrigens die Müllverursacher. Reiche
Ungarn, die Ihre Wochenendhäusser an der Donau stehen haben.
Passend hierzu ist die Geschichte die uns ein alter Ungarn in Pecs
erzählt hat. Er machte nämlich seinen Radurlaub letztes Jahr in der
Ukraine (im Grenzgebiet zu Ungarn). Dort sind die Menschen so arm,
dass Sie kein Geld für den sogenannten Zivilisationsmüll haben. Schlecht
für die Menschen, aber gut für die Natur ... |
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Ein Hinterhof der ganz besonderen Art (WIEN):
Eigentlich ein ganz normaler Hinterhof in Wien, wir er in jeder Grossstadt
zu finden ist. Mit etwas Farbe und ein paar Pflanzen wir dieser auf
einmal richtig erholsam. Hier kann man sich als Mensch wohl fühlen
und erholen. Anstatt den eigenen Wohnblock in ein kleines Paradies
zu verwandeln pilgert die Menschen aber lieber in Schaaren nach
Wien um das beruehmte "Hundertwaserhaus" zu besichtigen ... |
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Auch hier kann man in die Schule gehen (OESTEREICH):
Was man hier links sieht, ist das Atomkraftwerk Tulln in Österreich.
Das unsere Nachbarn hin und wieder etwas eigen sind ist ja nichts
neues aber eine Hauptschule in einem Atomkraftwerk wie auf dem Schild
zu lesen ist ist doch etwas ungewöhnlich. Mehere Tage quälten
wir uns mit der Sorge um die armen Schüler. Gestern trafen wir aber
zwei Reiseradler, die und beruhigen konnten. Das Atomkraftwerk wurde
nämlich erst gebaut und anschliessend erst die Genehmigung eingeholt.
Da es die aber niemals gab wurde das Werk auch nie angeschaltet. Nun
ja, das kennen wir ja bereits von den Schildbürgern.... |
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Grafitti bei Offenbach (DEUTSCLAND):
"Menschen, die Ihre Träume und Hoffnungen aufgegeben haben, sind leicht
zu BEHERRSCHEN" , ... wie wahr !!! :-) |
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Die erste Nacht (DEUTSCHLAND):
Tja, denke so hat sich wohl keiner unsere erste Nacht vorgestellt.
Während Nadine zusammen mit Ihrer Mutter auf den Geburtstag Ihrer
Oma gefahren ist, sitze ich hier bei Alex und versuche zusammen
mit Sandra und Ufo die ersten Tagesberichte ins Netz zu stellen.
Eigentlich eine Sache von einer ½ Stunde. Da die Technik aber nicht
so will wie wir Sitzen wir nun seit 3 Std. mit 2 Laptops hier und
sind am basteln. Wenn das immer so kompliziert wird dann Prost Mahlzeit.
Danke Alex, Sandra, Peter und Ufo.
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Abschiedsfeier: 31.05.03 Schöner
hätte die Abschiedsfeier nicht sein können. Vielen herzlichen Dank
Euch allen! Ein ganz besonderer Dank gilt Peter Grün und seiner Band.
Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe
bei der Uraufführung von Peters eigenen Songs dabei sein zu können.
Näher Infos zu Peters neuer CD und seinem Auftritt als Vorgruppe von
Nena gibt es unter http://www.petergruen.de/ . Zeigt Ihm bitte wie
gut seine Musik ist und reißt Ihm seine CD aus den Händen. Also noch
mal vielen Dank für die schöne Feier; wir werden noch lange an den
Abend zurückdenken. |
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